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Apfelsaft ganz einfach selbst machen

Im Herbst gibt es kaum etwas Leckereres als frische Äpfel aus dem eigenen Garten oder vom Wochenmarkt. Aber sie eignen sich nicht nur dafür, roh verspeist zu werden oder als Grundlage für vielfältige Kuchen und Süßspeisen zu dienen. Mit wenig Aufwand kannst Du auch selbst Apfelsaft machen, um Dir mit dem aromatischen und vitaminreichen Getränk die Wintermonate zu versüßen.

So kannst Du ohne Entsafter Apfelsaft selbst machen

Wenn Du köstlichen Apfelsaft selbst machen möchtest, brauchst Du nicht unbedingt spezielle Gerätschaften. Gerade kleiner Mengen an Äpfeln kannst Du auch problemlos mit dem verarbeiten, was Du ohnehin in Deiner Küche vorrätig hast. Schon aus zwei Kilo Äpfeln kannst Du drei bis vier Flaschen Apfelsaft machen. Dafür benötigst Du lediglich zwei Kochtöpfe mit einem Fassungsvermögen von jeweils fünf Litern, ein Nudelsieb, eine saubere Stoffwindel oder ein Geschirrtuch, ein Messer, einen Kochlöffel und natürlich Flaschen, einen Schöpflöffel und einen Trichter zum Abfüllen. Zunächst solltest Du die Äpfel waschen und wurmstichige oder braune Bereiche großzügig entfernen. Dann schneidest Du die Früchte in kleine Stücke. Falls Du eine Küchenmaschine hast, kannst Du die Äpfel natürlich auch damit zerkleinern. Oder du schaust dir meinen Entsafter Test an, dort zeige ich dir, welche Entsafter am besten für Apfelsaft geeignet sind.

Die Apfelmasse gibst Du dann in einen Topf und fügst etwa einen bis anderthalb Liter Wasser hinzu. Dabei sollten die Apfelstückchen gerade so bedeckt sein. Das Ganze kochst Du nun bei mittlerer Hitze etwa zwanzig Minuten lang, bis die Apfelstückchen schön weich sind. Nun kannst Du den Sieb in den zweiten Topf stellen, ihn mit dem Tuch auslegen und die heiße Masse zum Abtropfen hineinfüllen. Sobald sie soweit abgekühlt ist, dass Du sie problemlos anfassen kannst, nimmst Du das Tuch an den Zipfeln hoch und wringst es gut aus. Dadurch entgeht Dir kein Tropfen des leckeren Safts. Danach muss die Flüssigkeit eine weitere Viertelstunde kochen. Da der Geschmack des Apfelsafts von der verwendeten Sorte abhängt, musst Du Dich nicht unbedingt an ein spezielles Rezept halten, sondern kannst den fertigen Saft ganz nach Lust und Laune mit Zucker oder Honig süßen oder ihm mit Zitronensaft etwas Säure verleihen. Wenn Du den selbst gemachten Apfelsaft aufbewahren willst, musst Du ihn nur noch heiß in Flaschen abfüllen, die Du zuvor im Backofen sterilisiert hast. Ansonsten hält er im Kühlschrank ein paar Tage.

Wie ein Profi: mit einem Entsafter Apfelsaft selbst machen

Falls Du einen eigenen Apfelbaum hast und deshalb größere Mengen verarbeiten willst, kann sich die Anschaffung eines Dampfentsafters lohnen. Dieses spezielle Gerät besteht aus einem großen Topf mit einem Aufsatz für die Früchte und einem Auffangbehälter für den Saft. Vor der Saftherstellung bereitest Du die Äpfel auf die gleiche Weise vor, wie dies bei der Methode ohne Entsafter notwendig ist. Die Stückchen können aber gerne durchaus etwas größer sein. Nachdem Du Wasser in den Topf gefüllt hast, gibst Du das Obst in den Fruchtkorb und verschließt den Topf gut mit dem dazu gehörenden Deckel. Dann bringst Du das Ganze auf dem Herd zum Kochen. Der Dampf steigt durch eine spezielle Konstruktion zu den Fruchtstücken nach oben und löst aus ihnen auf schonende Art alle Vitamine und Aromastoffe heraus. In dem Auffangbehälter sammelt sich dann der fertige Saft. Der ganze Vorgang dauert etwa eine Stunde. Dann kannst Du mit dem an dem Entsafter angebrachten Schlauch den fertigen Saft direkt in die vorbereiteten sterilen Flaschen abfüllen. Ein weiteres Erhitzen ist nicht notwendig, um den Apfelsaft haltbar zu machen.

Mit der Obstpresse kaltgepressten Apfelsaft selbst machen

Neben der heißen Entsaftungsmethode gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, Apfelsaft selbst zu machen, indem die Äpfel kalt gepresstwerden. Das hat den Vorteil, dass mehr der gesunden Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Allerdings brauchst Du dafür eine gewisse technische Ausstattung, die sich aber durchaus lohnen kann, wenn Du regelmäßig größere Mengen Apfelsaft herstellen willst. Mit einem speziellen Obsthäcksler kannst Du die gewaschenen und von Wurmlöchern und Faulstellen befreiten Äpfel rasch und effektiv zerkleinern. Danach füllst Du sie in eine Fruchtpresse, die je nach Modell mechanisch oder elektrisch betrieben wird. Darin wird mit Hilfe von Druck die Flüssigkeit aus den Früchten herausgepresst. Über eine Auslass läuft der fertige Saft aus der Obstpresse, so dass Du ihn in einem Behälter auffangen kannst.

Auch wenn Du auf diese Weise Apfelsaft selbst machen willst, musst Du Dich an kein exaktes Rezept halten. Falls der fertige Saft zu süß oder zu sauer ist, kannst Du ganz nach Bedarf Honig, Zucker oder Zitronensaft hinzugeben. Wenn Du den selbst gepressten Apfelsaft haltbar machen willst, solltest Du ihn in einem Topf aufkochen und in sterile Flaschen abfüllen. Alternativ dazu kannst Du ihn in den Flaschen im Wasserbad erhitzen und so haltbar machen. Auf diese Weise werden unerwünschte Mikroorganismen abgetötet, so dass Du den selbst gemachten Apfelsaft über längere Zeit lagern und in den Wintermonaten genießen kannst – falls Du ihn nicht schon vorher getrunken hast.

 

Über

Tjorven
Hi, ich bin Tjorven! In meiner Schul- und Studienzeit habe ich mir einen Namen in der schwedischen eSport Szene gemacht - heute arbeite ich als Freelancer für ein Großunternehmen aus der Medienbranche. Mein Revier ist also das Büro und Kaffee habe ich dabei schon immer gern getrunken! Die richtige Thermoskanne kann da ein wahrer Segen sein. Sie soll leicht sein, auslaufsicher und natürlich gut isolieren - ein gutes Produkt zu finden ist jedoch nicht leicht. Ich helfe Ihnen gerne dabei und teile hier meine Erfahrungen!

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